„Sie ist nun frei
und unsere Tränen
wünschen ihr Glück.“
(Joh. Wolfgang v. Goethe)

Wir nehmen Abschied von unserer geliebten Wutz. Während unseres Urlaubes musste sie wegen Darmverschlusses erlöst werden.

Wir sind unendlich traurig.


Du wirst für immer in unserem Herzen sein.

Mai 2017

 

Heute nehmen wir Abschied von unserer wunderschönen und sanften Ruth.
Auf dem Bild seht ihr sie kurz nach Ankunft aus dem Versuchslabor. Hinter Ruths Auge hat sich ein schwerer eitriger Abzess gebildet hat, der an dieser Stelle inoperabel war, da die Folgeschädigungen zu groß gewesen wären.
Es war tagelang nicht sicher, wie es ausgeht und ob es nicht doch ratsam wäre, sie einzuschläfern. Wir haben uns aber gemeinsam für das Leben und den Kampf entschieden, den wir auch gewonnen haben. Der Abzess heilte nach langwieriger Behandlung gut ab und war verschwunden. Da die Krankheit sehr an ihr zehrte, nahm sie viel ab, weswegen wir sie täglich mit einem High Energy Futter separat gefüttert haben. Sie nahm langsam wieder zu und war auch sonst ganze die Alte; agil, lebensfroh und neugierig.
Dann heute Morgen der Schock: als ich mich zum Füttern begab, lag Ruth leblos inmitten ihrer Freunde. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso das passiert ist, da ich keinerlei Auffälligkeiten entdecken konnte. Wir sind sehr traurig und ich werde meine Große vermissen!

Komm gut über die Regenbogenbrücke, meine liebe Ruth. Und grüß mir die andere.

Dezember 2014

 

Liebes kleines Streifchen,

heute hast du uns verlassen und bist über die Regenbogenbrücke gegangen. Als wir nach Hause kamen, gingen meine Tochter und ich zu eurem Gehege und da ihr alle so fleißig um die Wette gequietscht habt, entschlossen wir uns, frischen Klee, Löwenzahn und Gras für euch auf der Wiese zu pflücken. Du bist munter mit den anderen am Tor entlang gestromert, aber als wir eine halbe Stunde später wieder kamen, lagst du bereits still vor der Heuraufe auf dem Boden. Du warst noch ganz warm. Und sahst so friedlich aus. Ganz so, als würdest du dein gewohntes Sonnenbad nehmen.
Die ersten 5 Jahre deines Lebens waren wirklich sehr unschön. Du wurdest mit deinen zwei Schwestern in einem winzigen Käfig gehalten und weil ihr euch aufgrund der Enge in die Haare gekommen seid, wurden Bretter eingezogen, wodurch drei winzige Ebenen entstanden. Du saßt unten in der Bodenwanne. Fast gänzlich ohne Licht. Total abgeschottet. Jahr für Jahr. Dann kamst du zu uns, lerntest langsam und vorsichtig, dich fortzubewegen. Es hat Monate gedauert. Aber du wurdest mit der Zeit immer selbstbewusster und irgendwann fingst du an, dein Leben so richtig zu genießen, durchs Gehege zu flitzen, dich zu sonnen, überhaupt überall dabei zu sein. So konntest du noch 4 Jahre bei uns verbringen und hast das stolze Meerschweinchenalter von 9 Jahren erreicht.

Run free, kleines Streifchen und grüß mir die anderen.

April 2014

 

Liebe Pamuk, kleines Wollknäuelchen und Schneebällchen,
gestern bist du ganz unbemerkt und still von uns gegangen. Unsere Tochter hat dich in deinem Schlafhäuschen gefunden, wo du in den ewigen Schlaf übergegangen bist. Wir haben dir gar nichts angemerkt; du warst munter und gesund wie immer...aber eine alte Dame warst du, oh ja. Fast 11 Kaninchenjahre warst du alt und nun war es an der Zeit für dich zu gehen.
Du hast lange bei uns gelebt und warst eines der ersten flauschigen Mitbewohner, die uns überhaupt dazu bewogen haben, einen Gnadenhof zu gründen. Deine ersten Jahre hast du bei einem Mädchen verbracht, wurdest von ihr frisiert, hast bei ihr im Bett geschlafen und dann warst du nicht mehr erwünscht und kamst zu uns. Es hat lange gedauert, bis du aus deiner Lethargie erwacht bist und dich mit den anderen Kaninchen angfreundet hast. Irgendwann dann hattest du den Dreh raus und warst plötzlich das einzige Kaninchen, das nur noch draußen leben und rennen, rennen, rennen wollte. Auch konnte man dich nicht mehr ohne Weiteres auf den Arm nehmen. Ich denke, die 7 Jahre Zwangsbeschmusung haben für ein Leben gereicht. Du hast 4 schöne Jahre bei uns verbracht und es war immer wunderschön, deine Lebensfreude beobachten zu dürfen.

Komm gut über die Regenbockenbrücke, Pamuk!

März 2014

 

R.I.P. , Weihnachtsmann!

Es ist schon irgendwie Ironie des Schicksals, dass ausgerchnet du mit diesem Namen um diese Zeit von uns gehen musstest. Dein Tod war ziemlich tragisch und total überraschend. Tags zuvor waren mit dir und Streifchen beim Tierarzt, da du ganz leichten Milbenbefall hattest und wir diesen behandeln lassen wollten. Du bekamst eine Spritze zum Aufbau des Immunsystems und die befallene Stelle, wo dein Fell lichter wurde, wurde eingesprüht. Als wir wieder nach Hause kamen, bist du sogleich aus der Transportbox gehüpft und hast dich aufs Heu gestürzt. Alles war ok und wie immer. Am nächsten Morgen jedoch fanden wir dich tot im Stroh liegen. Es war ein ganz schöner Schock, denn wir wissen nicht, was die Ursache sein könnte. Dein Mitbewohner Streifchen hat die Spritzen beim TA und das Behandeln mit dem Milbenmittel immer gut vertragen.

Es tut mir leid, mein kleiner Weihnachtsmann. Du hättest noch ein so langes Leben vor dir haben können. Komm gut rüber, mein Süßer!

November 2013

 

Gekämpft und doch verloren! R.I.P. Suse!
Dein Zustand hat uns heute signalisiert, dass es Zeit ist, dich gehen zu lassen. Dabei hast du dich die letzten Tage so gut erholt und so tolle Fortschritte gemacht, dass wir dachten, wie würden die Lähmungen nun endgültig in den Griff bekommen. Jeden Tag wurdest du gebadet, gespritzt und hast deine Medizin ins Mäulchen bekommen. Alles hast du ruhig und gelassen mitgemacht und dir danach deine Gemüsestückchen abgeholt. Ja, tatsächlich hast du eines der gelähmten Hinterläufe wieder belastet und konntest dich halbwegs gut fortbewegen.
Doch heute war alles anders. Du lagst nur noch auf der Seite, konntest nicht mehr fressen und trinken und dein Blick sagte mir, dass es Zeit wäre, dich gehen zu lassen. Vielleicht war es ein letztes Aufbäumen vor dem Tod, dass dich die vergangenen Tage so munter und kämpferisch wirken ließ. Und ich freue mich für dich, dass wir dir diese letzte Zeit so schön wie möglich gestalten konnten.
Du hast unsere Zuwendung sichtlich genossen, bist stets auf mich zugerobbt gekommen und hast dich zu mir gekuschelt. Ich durfte dich streicheln und du hast aus meiner Hand gegessen.

Es war schwer und unendlich traurig, dich gehen zu lassen. Aber nun bist du frei und kannst wieder unbeschwert über grüne Wiesen hoppeln, meine Liebe!

November 2013

 

Auf Wiedersehen, liebe Lotta!

Heute bist du deine letzte große Reise angetreten und dein Hinübergleiten war wie du selbst: zurückhaltend, sanft und unauffällig.
Nie hätte ich damit gerechnet, dass sich deine Seele bereits auf den Weg gemacht hat, um frei zu werden. Der Abschied kam so plötzlich und erschreckend; aber ich freue mich für dich, dass dein Übergang so ruhig und schnell war und du nicht leiden musstest.

Grüß mir die anderen, meine wunderschöne Lotta! Wir werden dich vermissen.

November 2013 

 

R.I.P. Sophia!
Heute Morgen noch sah ich dich an deinem gewohnten Platz im Stall und alles war wie immer; du warst nicht akut krank und wirktest auch nicht irgendwie angeschlagen. Doch heute Abend fand ich dich im Stall. Du lagst in deinem Häuschen und es sah so aus, als schliefest du. Aber du hast nicht mehr geatmet und als ich dich hoch nahm, warst du noch ganz warm. Doch dein kleines Herz schlug nicht mehr.
So lange hast du immer wieder gekämpft; gegen deine Erkältungen, deine Entzündungen, deine chronische Lähmung. Und immer wieder hast du den Kampf gewonnen und uns gezeigt, wie sehr du leben willst. Jedoch freue ich mich für dich, dass du nun deinen kranken Körper verlassen konntest und so sanft und still eingeschlafen bist. Ganz friedlich sahst du aus. Gerade erst heute Morgen hatte ich eine Patenschaft für dich vermittelt und nun bist du nicht mehr bei uns. Du warst so ein sanftes, gutmütiges und liebes Kaninchen und ich bin unendlich traurig, dass du nun nicht mehr hier bist.

Komm gut über die Regenbogenbrücke, meine liebe Sophia!
Ich werde dich nie vergessen.

September 2013